Durchbruch bei der Entwicklung von monodispersen Silica-Partikeln im Mikrometerbereich
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Juni 2005

Größenverteilung von nominal 6 µm Silicapartikeln (5,7 µm, C.V. 5 %; Coulter Multisizer II)

Durchbruch bei der Entwicklung von monodispersen Silica-Partikeln im Mikrometerbereich

Die derzeitigen Schwierigkeiten bei der Herstellung von monodispersen Silica-Partikeln im Durchmesserbereich oberhalb 1,5 µm sind Dublettenbildung, Entstehung irregulärer Partikel, breite Partikelgrößenverteilungen, niedrige Ausbeuten und komplexe Herstellungsprozesse. Wissenschaftlern der microParticles GmbH ist es jetzt gelungen, auf der Basis eines modifizierten Sol-Gel Prozesses qualitativ hochwertige monodisperse Silica-Partikel im Durchmesserbereich ab 2 µm bis momentan nominal 7 µm zu entwickeln. Die Partikel zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Enge Partikelgrößenverteilung (C.V.-Werte ca. 5 %).
  • Absolut sphärische Form (keine Dubletten und irreguläre Partikel).
  • Unporös mit glatten Oberflächen.
  • Dichte: 1,85g/cm3.
  • Brechungsindex 1,42.

    Die Silica-Partikel werden als 5 Gew.%-ige wässrige Dispersionen oder in Pulverform angeboten und können in einer Reihe von Anwendungsfeldern, wie Isolierung von Nukleinsäuren, Reinigung von Biomolekülen oder Partikel-gestützten Immunoassays eingesetzt werden.


  • April 2005

    microParticles GmbH garantiert ihren Kunden hohe Qualitätsstandards

    Qualität und Kundenzufriedenheit nehmen in der microParticles GmbH einen zentralen Platz ein. Sie sind bestimmend für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte und Leistungen sowie für den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens.
    Dies bestätigte der TÜV Rheinland Berlin Brandenburg nach seinem zweiten Überwachungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2000 erneut.
    Im diesjährigen Audit wurden wieder alle Bereiche des im Unternehmen implementierten Qualitätsmanagementsystem auf ihre Wirksamkeit hin untersucht. Im Ergebnis des Audits wurde dem Unternehmen bescheinigt, dass es über ein gut funktionierendes und wirksames QM-System verfügt und die im QM-Handbuch formulierten Unternehmensziele, Qualitätsleitsätze und Maßnahmen zu deren Durchsetzung im betrieblichen Alltag umgesetzt werden.
    Die Anerkennung unserer Qualitätspolitik betrachten wir als Motivation, die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen und die für dieses Jahr formulierten Qualitätsziele in vollem Umfang zu erreichen.

    März 2005

    Abb. 1: Streptavidin-Biotin System: Bindung von Biomolekülen auf der Partikeloberfläche

    Abb. 2: Nominal 5 µm Melaminharzpartikel, Streptavidin-funktionalisiert und markiert mit FITC-Biotin

    Neue monodisperse Streptavidin-beschichtete Melaminharzpartikel

    Nach intensiven Forschungen ist es der microParticles GmbH gelungen, monodisperse Melaminharzpartikel mit Streptavidin zu funktionalisieren. Die vorgestellten Partikel sind im Rahmen der Streptavidin-Biotin-Technologie erfolgreich einzusetzen (s. Abb. 1). Unsere zugrunde liegenden monodispersen Melaminharzpartikel sind von hoher Sphärizität und zeigen eine gute kolloidchemische Stabilität über einen großen pH-Bereich. Weiterhin weisen sie hydrophile Oberflächeneigenschaften auf und sind mechanisch stabil. Die Bindung des Streptavidins an die Partikeloberfläche ist kovalent über COOH-Gruppen realisiert (Carbodiimidmethode). Die jeweilige Beladung verschiedener Partikelgrößen wurde durch Tests mit FITC-Biotin veranschaulicht (s. Abb. 2). Zunächst können unsere neuen Streptavidin-Melaminharzpartikel in den Größen 1 µm und 5 µm angeboten werden, weitere Partikelgrößen im Bereich von 0,5 -10 µm sind auf Anfrage lieferbar.Neben den, in unserem Hause langfristig etablierten, Melaminharzpartikeln werden in Kürze auch Polystyrol- (PS), Polymethylmethacrylat- (PMMA) und Silicapartikel mit Streptavidin-Funktionalisierung verfügbar sein.


    Januar 2005

    Nanoskalige Polymethylmethacrylat-Partikel (PMMA-Partikel)

    Die microParticles GmbH hat erfolgreich Forschungsaktivitäten zur Entwicklung und Herstellung von monodispersen PMMA-Partikeln im Nanometerbereich abgeschlossen. Damit steht unseren Kunden ab sofort das umfangreichste Sortiment an monodispersen PMMA-Partikeln von 100 nm bis 200 µm zur Verfügung. Die PMMA-Partikel verfügen über eine extrem enge Partikelgrößenverteilung (CV<3 %) und sind absolut sphärisch. Gegenüber Polystyrolpartikeln weisen sie eine Reihe von Vorteilen auf:

  • Sie haben eine höhere Dichte (1,19 g/cm3) und sind damit einfacher zu zentrifugieren,
  • sie sind weniger hydrophob und
  • sie zeigen eine reduzierte unspezifische Proteinbindung.

    Die neuen nanoskaligen Produkte wurden mittels Dynamischer Lichtstreuung (Coulter®-Nanaosizer) und Differentieller Sedimentation (CPS-Scheibenzentrifuge) charakterisiert. Die PMMA-Partikel werden als 10 %-ige wässrige Dispersionen geliefert. Sie lassen sich mit einer Reihe von funktionellen Gruppen, wie Carboxyl-, Amino- oder Epoxygruppen, Farbstoffen oder Fluorochromen ausstatten.

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  • Archiv Aktuelles 2003/2004

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